Archiv des Autors: Anna Buck

Über Anna Buck

Anna Buck ist im Difäm für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Gabi Hettler reiste sie in den Osten der Demokratischen Republik Kongo und besuchte die Partner des Difäm vor Ort.

Mit dem Taxi quer durch Ruanda

An unserem letzten Tag fahren wir über die Grenze zum Flughafen in Kamembe, Ruanda. Erneut werden wir mit Fiebermessen auf Ebola untersucht, bevor wir nach Ruanda einreisen dürfen. Diesmal wird auch unser Gepäck kontrolliert: Auf Waffenbesitz. Aber außer einem kleinen Stein aus dem Garten des Gästehauses zur Erinnerung an Bukavu haben wir nichts Auffälliges dabei.

Als wir am Flughafen ankommen, ist der Parkplatz seltsam leer. Von einem Wächter erfahren wir: Der Flieger sei schon vor 3 Stunden abgeflogen… Also, was nun? Bus? Dauert zu lange. Taxi? Von unserem Partner Dr. Mihuhi werden wir in Windeseile in die Innenstadt von Kamembe gebracht, wo er mit den Taxifahrern den Fahrpreis nach Kigali aushandelt.

Urwald

Der Nyungwe Forest National Park

Affe

Ein Gebirgsfallhammer-Affe im Urwald auf unserem Weg nach Kigali, Ruanda

Wenig später sitzen wir in einem Taxi – ohne Sicherheitsgurt und Kopfstütze. Aber mit einem netten Fahrer, der sich erst einmal ein Taxameter organisiert, wegen der Kontrollen in Kigali. Also fahren wir los, mit 30 Stundenkilometer bergauf auf einer frisch geteerten Landstraße quer durch den hügeligen Regenwald im Nyungwe Forest National Park: 300 Kilometer in geplanten 6 Stunden. Der Taxifahrer vergewissert uns, dass wir pünktlich ankommen werden. Allerdings wusste er da noch nichts von der Geschwindigkeitskontrolle der Polizei, in die wir nach einigen Kilometern kommen. Da wir 8 Stundenkilometer zu schnell waren, werden wir angehalten. Da unser Fahrer keinen passenden 10 Dollarschein hat und die Polizisten unsere übrigen 20 Dollarscheine nicht wechseln können, dürfen wir nach 30 Minuten Diskussion weiterfahren.

Wir lassen den dichten Urwald hinter uns und fahren weiter durch Dörfer und kleinere Städte, vorbei an herrlich riechenden Eukalyptus-Wäldchen.

Um 9 Uhr abends erreichen wir den Flughafen in Kigali. Der Flieger nach Stuttgart über Kampala, Uganda, und Istanbul geht erst in wenigen Stunden. So haben wir noch Zeit, um die Woche nochmal zu reflektieren, uns zu sammeln, bevor es endgültig nach Hause geht. Nach 26 Stunden Reise kommen wir wohlbehalten in Tübingen wieder an.

An dieser Stelle möchten Gabi Hettler und ich uns herzlich bei unseren Leserinnen und Lesern für das Interesse und die vielen positiven Rückmeldungen auf unseren Reise-Blog bedanken. Wir hoffen, es hat Ihnen und Euch Spaß gemacht uns auf der Reise in den Ost-Kongo zu begleiten und wir konnten einen guten Einblick in einige der Gesundheitsprojekte des Difäm vermitteln.

Ihnen und Euch alles Gute und bis zum nächsten Mal!

Blumen

Blumen im Osten der Demokratischen Republik Kongo

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Es gibt nichts, was es nicht gibt

Weg zum Panzi

Auf dem Weg zum Panzi-Krankenhaus

Samstag, 15. August 2015 – Im Radio hören wir von Schüssen und Tumulten im Panzi-Viertel. Laut dem Bericht hatten Jugendliche Marihuana geraucht und wurden von einem Polizisten erwischt, den sie anschließend attackierten. Der verletzte Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, in das die Jugendlichen später eindrangen und den behandelnden Arzt angriffen. 

Tatsächlich sind solche Geschichten nicht selten: Verschleppte Angestellte, Übergriffe, Gebrauch von Waffen… Nachmittags erkunden wir zu Fuß uns noch unbekannte Straßen – nur wenige Hausecken von unserem Viertel entfernt. Wir werden begleitet von einem norwegischen Missionar, einer Studentin aus Norwegen, die für ihre Masterarbeit Befragungen mit Gemeinden zur Gewalt gegen Frauen durchführt, und einem 7-jährigen Jungen, dessen mexikanische Mutter und kongolesischer Vater im Panzi-Krankenhaus arbeiten. Vor uns geraten plötzlich mehere Männer in Streit. Die aufgeladene Stimmung drängt uns zum schnellen Weitergehen.

Viertel

Schwer zu durchschauen: Die Demokratische Republik Kongo

Das dicht bebaute und chaotisch wirkende Viertel ist ein Sammelsurium aus kleinen Marktständen, Verkaufsbuden, Reparaturwerkstätten, kleinen kirchlichen Gebäuden und Wohnhäusern. Dicht gedrängt laufen wir im Staub der uns überholenden Taxis, Minibussen und Motorräder weiter.

Von überall hören wir „Mzungu, mzungu“ (Weißer, Weißer) und neugierige Blicke verfolgen uns. Schüchtern lächelnde Kinder und Frauen, die uns hinterherlaufen und auf unser „Jambo“ lächelnd oder herzlich lachend und winkend antworten.

Vieles ist und bleibt undurchschaubar. Nicht nur die Stadt Bukavu hat viele Gesichter. Das ganze Land ist vielfältig und vielschichtig. Manche sagen, es gibt nichts, was es hier nicht gibt. Auf den Märkten kann man Dinge erwerben, deren Besitz in anderen Ländern unter Strafe steht. Es gibt rohes und grausames Verhalten, aber auch barmherzige und bemühte Menschen und Momente großer Herzlichkeit. Viele Menschen müssen improvisieren, um zu überleben. Es gibt komplizierte Strukturen und Regeln in der Familie, in der Gemeinde und der Gesellschaft, die wir nicht verstehen und nachvollziehen können. 

Der Kongo zählt zu einem der gefährlichsten Land für Frauen und Mädchen weltweit. Aber es ist auch ein faszinierendes, wunderschönes Land mit bewundernswerten und engagierten Menschen, die sich für eine gute und gerechte Gesundheitsversorgung und gegen Gewalt einsetzen. Diese Frauen und Männer möchten wir weiterhin so gut es geht in ihrer Arbeit unterstützen.

Arzt Untersuchung

Ein Arzt in Kakwende kümmert sich rührend um seine Patienten

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Eindrücke aus dem Ost-Kongo

Zwilling

Diese Mutter zeigte uns im Krankenhaus Kakwende stolz ihr Kind

Gästehaus PMU Bukavu

Gabi vor dem Gästehaus der Schwedischen Mission in Bukavu

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Unser Frühstück: Käse aus dem Kongo, Milch aus Ruanda, Müsli und Marmelade aus Abu Dhabi, Äpfel aus Ägypten, Butter aus dem Flieger und mitgebrachte Cabanossi aus Deutschland

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Unser tolles Abschiedsessen mit unseren Partnern des Koordinationsbüros de medizinischen Arbeit der evangelischen Kirchen im Süd-Kivu mit Frikadellen mit Zwiebeln, Salat mit Tomaten und Avocado, Kartoffeln, Bohnen mit Karotten und Samosas sowie anschließendem Früchtesalat mit Maracuja und Melonen.

Fahrer

Unser Fahrer

Krankes Kind in Burhuza

Die Haupterkrankungen bei Kindern im Ost-Kongo sind Durchfallerkrankungen, Atemwegsinfektionen und Malaria. Viele Kinder sind zudem unter- oder mangelernährt.

WWF

Neben Ärzte ohne Grenzen und vielen weiteren internationalen Hilfswerken ist auch WWF in Bukavu unterwegs

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Unwirkliche Wirklichkeit

Samstag, 15. August 2015 – Bei unseren Gesprächen erfahren wir eine gute Neuigkeit: Laut der offiziellen Statistik und den Aufzeichnungen des medizinischen Koordiationsbüros der evangelischen Kirchen sowie den Beobachtungen der Ärzte, mit denen wir sprechen, gehen die Fälle von Vergewaltigungen und sexuellen Misshandlungen an Frauen zurück. Wobei es weiterhin eine Dunkelziffer gibt, die wir nie erfahren werden.

Gründe für diese Entwicklung sind zum einen die gesetzliche Nachverfolgung der Täter. Mittlerweile sitzen einige der Vergewaltiger in den Gefängnissen des Landes. Zum anderen gibt es von der Munusco und der kongolesischen Regierung seit einiger Zeit groß angelegte Demobilisierungskampagnen und Integrationsprogramme für die Milizen.

Die Freude über die positive Nachricht währt aber nicht lange. Während die Gewalt gegen Frauen und die Anzahl der Milizen abzunehmen scheinen, gibt es aufgrund von Irrglauben an mehr Stärke und Kraft vermehrt Vergewaltigungen von Säuglingen und Kindern unter fünf Jahren.

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Konflikte und Rohstoffe

Auf einer unserer Fahrten ins Hinterland kommen wir unterhalb einer Goldmine vorbei, ein gut bewachtes und gesichertes Gelände. Da wir im Vorwege keine Lizenz für einen offiziellen Besuch eingeholt haben, fahren wir weiter. Als wir wenig später einen Fluss überqueren, der direkt aus der Mine fließt, sehen wir ein paar Männer, die nach Gold schürfen.

Goldgräber

Auf der Suche nach Gold: Entwaffnete Rebellen, Deserteure, Räuber oder einfach Verzweifelte.

Die Demokratische Republik Kongo ist reich an Bodenschätzen, wie Gold, Diamanten und Coltan. Die Rohstoffe finden Verwendung in Digitalkameras, Handys, Waschmaschinen, aber auch in chirurgischen Instrumenten und in der Raumfahrtindustrie.

Die kostbaren Erze und Erden werden hier in riesigen Minen abgebaut und weltweit für die Weiterverarbeitung verkauft. Häufig sind es Kinder, die tagelang in 100 Meter Tiefe nach den Rohstoffen graben. Sie verdienen, wenn überhaupt, nur einen Hungerlohn, bekommen kein Essen und arbeiten ohne Schutzkleidung.

Von den Einnahmen aus dem Handel mit Rohstoffen profitierten nicht nur die politischen und wirtschaftlichen Eliten im Kongo und international agierende Firmen, unter anderem mit Sitz in Amerika, China, der Schweiz, Südafrika oder Kanada. Auch bewaffnete Milizen und kongolesische Soldaten verdienen an dem Verkauf der Rohstoffe, die sie zum Teil auf illegalen Wegen aus dem Land schmuggeln. Bei der Bevölkerung und den Minenarbeitern selbst kommt von dem Gewinn nur wenig an. Dennoch zählt der Export von Rohstoffen in manchen Regionen als Haupteinnahmequelle der Menschen, die oft genug mit nur einem Dollar pro Tag auskommen müssen.

Mittlerweile gibt es über 50 verschiedene Milizen im Ost-Kongo, die seit Jahrzehnten mit Waffengewalt Minen besetzen, Schutz- und Wegezoll verlangen. Wer sich wehrt, wird gefoltert oder getötet. Dorfbewohner werden aus ihren Dörfern vertrieben, Kinder und Frauen verschleppt, vergewaltigt und verstümmelt. Damit zerstören sie nicht nur die Menschen, sondern ganze Dorfgemeinschaften, die Gesellschaft, und erhalten so die Kontrolle über den Zugang der Minen.

Um auf die Umstände aufmerksam zu machen, hat das Difäm mit Partnern aus Kirche und Zivilgesellschaft in Baden-Württemberg eine erneute bundesweite Handy-Aktion zum Mitmachen gestartet. Mit Veranstaltungen, Schul- und Konfirmandenunterricht und einer Handy-Sammelaktion wollen wir ein Bewusstsein für das Thema und die globalen Zusammenhänge schaffen.

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Für selbständige und unabhängige Frauen

Freitag, 14. August 2015 – Madame Rosalie leitet ein Programm zur Vergabe von Mikrokrediten. In Dörfern außerhalb Bukavus betreut sie zehn Selbsthilfegruppen. Mitglieder sind von Frauen mit Behinderung, Witwen und Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren. Die Frauen erhalten die Kredite, mit denen sie sich ein eigenes Leben aufbauen können. Einige der Frauen haben ein Gemeinschaftsfeld von dem Geld organisiert, wo sie nun Maniok anpflanzen. Die Pflanzen können sie hinterher gewinnbringend verkaufen und damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Andere Frauen mieteten Avocado-Bäume und verkaufen nun die Ernte. Zusätzlich erhalten die Frauen unter anderem Schulungen in Geldwirtschaft und im Umgang mit den Krediten. Es werden Multiplikatoren ausgebildet, die wiederum andere Frauen schulen können. Sie möchte den Frauen ihren Lebensmut zurückgeben und sie wieder in eine Dorfgemeinschaft integrieren, sagt Madame Rosalie. Fast 200 Frauen erhielten bisher Kredite jeweils zwischen 50 und 100 Dollar. Nachdem die erste Gruppe ihre Kredite nach sechs Monaten abbezahlt hatte, konnten die nächsten Frauen welche aufnehmen. Mittlerweile sind einige der Gruppen bereits unabhängig.

Shinda

Madame Rosalie zeigt uns die gezüchteten Pilze

Gemeinsam mit Rosalie und ihrer Assistentin besuchen Gabi und ich ein Projekt, welches das Difäm unterstützt. In einem Dorf aus Lehmhütten mitten in Bananenfeldern züchten die Frauen weiße Pilze für den Verkauf an. Sie erhielten ein Startkapital von 50 Dollar. Eine der Frauen erklärt uns den Vorgang: Die erste Ernte brachte acht Kilogramm Pilze. Bis zu sechs Mal kann ein Feld geerntet werden. Dafür mussten die Frauen anfangs 80 Dollar investieren. Im Dorf erhalten die Frauen pro Kilogramm drei Dollar, in Bukavu sogar bis zu 10 Dollar. Das Ziel ist, irgendwann unabhängig zu werden und mit dem Gewinn wiederum anderen Frauen eine Pilzzucht zu ermöglichen.

Gruppe

Die Kinder haben ihre Scheu vor dem Fotoapparat überwunden – hier mit Madame Rosalie der Fraueninitiative Shinda

Als ich hier unter uns den Fotoapparat heraushole und anfange zu fotografieren, höre ich um mich herum hinter den Bananenstauden Kindergeschrei und Gejauchze. Sie wagen sich neugierig an unsere Gruppe heran, aber sobald ich mich umdrehe, laufen sie lachend und kreischend weg und verstecken sich vor der Kamera. Irgendwann höre ich Madame Rosalie, wie sie die Kinder zur Ordnung ruft und für ein Gruppenfoto aufstellen lässt. Als die Kinder sich hinterher auf dem Foto sehen, haben sie die Scheu verloren und stellen sich von alleine in Positur – und meine Aufgabe für die nächsten Minuten ist klar.

Mit Madame Rosalie kommuniziere ich hauptsächlich auf Zeichensprache, Französisch und mit Hilfe ihrer Assistentin auch auf Englisch. Als ich am Ende unseres Besuchs meine fünf Wörter Kisuaheli auspacke, freut sie sich. Auch, wenn wir uns das erste Mal sehen und gerade erst kennen lernen, verabschieden wir uns sehr herzlich – und mit weiteren Gruppenbildern.

Shinda Gruppenfoto

Dorf

Ein Dorf aus Lehmhütten mit Bananenstauden in den Vorgärten

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Aufbau von Gesundheitseinrichtungen

Donnerstag, 14. August 2015 – Das „Centre Hospitalier Kakwende“ liegt rund 70 Kilometer von Bukavu entfernt. Das Krankenhaus wird von der Kirche 5é CELPA getragen, eine Mitgliedskirche der Eglise du Christ au Congo (ECC). Es wurde vor 50 Jahren durch eine norwegische Mission erbaut und von dort aus lange unterstützt. Wir sind auf dem Weg nach Kakwende, um die Fortschritte der Renovierungsarbeiten am Krankenhaus Kakwende und am nahegelegenen Gesundheitszentrum Burhuza zu überprüfen. Der Bau wird von unseren Partnern im Koordinationsbüro der medizinischen Arbeit der evangelischen Kirchen geleitet.

Reisfeld

Die Region Süd-Kivu ist sehr fruchtbar

In der Stadt begegnen uns die Land Rover bekannter Nichtregierungsorganisationen wie Caritas International, Ärzte ohne Grenzen, World Food Programm, Oxfam, Unicef, Rotes Kreuz und sogar WWF. Dann fahren wir raus aus der Stadt. Auf löchrigen und staubigen Wegen fahren wir etwa drei Stunden. Vorbei an Tee- und Bananenplantagen, Reisfeldern und durch  kleine Dörfer. Schwer beladene kommen Frauen kommen uns von den Feldern oder einem Markt entgegen. Sie balancieren Brennhölzer, gelbe Wasserkanister oder Säcke voll mit Maniok oder Reis auf dem Rücken oder dem Kopf. Wir passieren drei Straßensperren, an denen ich schnell meine Kamera verstecke. Fotografieren ist in der DR Kongo nur mit Akkreditierung und offizieller Genehmigung erlaubt. Auf der Straße kann es passieren, dass einem Soldaten, Paramilitärs, Polizisten, Security-Mitarbeiter oder Passanten, die sich als erstere ausgeben, die Kamera bestenfalls abnehmen und Strafgeld kassieren.

Im Einzugsbereich des 60-Betten-Krankenhauses in Kakwende leben fast 60.000 Menschen. 30 Mitarbeitende kümmern sich um die Patienten. Ein Schwerpunkt im Krankenhaus ist die Geburtshilfe: Pro Monat gibt es etwa 110 Geburten, 30 davon per Kaiserschnitt. Trotzdem hat das Krankenhaus nur ein altes Entbindungsbett.

Maternity Waiting Home

Im Maternity Waiting Home, ein Wartehaus für Schwangere am Krankenhaus von Kakwende, warten derzeit 41 Frauen auf die Geburt.

Um zur Entbindung ins Krankenhaus zu kommen, müssen viele hochschwangere Frauen lange Fußmärsche über unwegsames Gelände auf sich nehmen- Deshalb gibt es hier ein „Maternity Waiting Home“. Hier können die Frauen kurz vor dem Geburtstermin kommen und das Einsetzen der Geburt abzuwarten.

Bei der offiziellen Einweihung lernen wir auch ein Missionarsehepaar aus Norwegen kennen, die mit der 5è CELPA zusammen arbeiten. Dr. Jean-Claude Nabagere, medizinischer Koordinator dieser Kirche, führt uns nach der feierlichen Zeremonie gemeinsam durch den neuen Anbau: Ein Röntgen- und ein Aufwachraum nach Operationen. Nun fehlen nur noch die Einrichtungsgegenstände.

Krankenhaus

Eins der neuen Gebäude im Gesundheitszentrum, das mit der Unterstützung des Difäm fertig gestellt wurde

„Jedes Kind ist ein Zeichen der Hoffnung für diese Welt.“ – Aus Kamerun

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Eindrücke aus Bukavu

Wohnzimmer

Es dämmert bereits gegen 18 Uhr. Püntklich um 18.30 Uhr wird der Strom angestellt. Nach Einbruch der Dunkelheit sollen wir ohne Begleitung unseren Compound aus Sicherheitsgründen nicht mehr verlassen. Daher haben wir abends Zeit, die Eindrücke des Tages auf Papier zu bringen.

Dusche

Es gibt nur zu gewissen Zeiten Wasser und Strom und sammeln zur Sicherheit Wasser in Eimern. Wir duschen mit Hilfe einer kleinen Plastikflasche, mit der wir Wasser aus dem Eimer schöpfen. Wenn wir Wasser haben und den Eimer auffüllen, müssen wir aufpassen: Unsere Dusche steht unter Strom…

Sonnenaufgang

Unsere Straße bei Sonnenaufgang

Bukavu von oben

Bukavu von oben

Fußball

Nachmittagsbeschäftgung: Zufällig kamen wir an einem Fußballspiel mit vorbei

Manio Mehl

Maniokmehl beim Trocknen

Anna Buck

Ich bei der Arbeit 🙂

Bananeneinkauf

Auf dem Markt auf dem Weg nach Kakwende

Flagge

Die kongolesische Flagge

Gruppenfoto

Nach jedem Meeting gibts ein Gruppenfoto – hier nach dem Treffen mit den medizinischen Koordinatoren der Evangelischen Kirchen.

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